
Sanjao sam snijeg
Ein Roman über Familie, Trauer, Tod, Jenseits, Liebe, Illusionen und Freundschaft. Ein Buch voller tiefgründiger Themen und erzählerischer Stille, ein Buch, das fesselt und beruhigt, Mitgefühl weckt und reinigt.
„Ich träumte von Schnee“ ist eine zutiefst berührende und emotionale Geschichte über den Umgang mit Tod, Trauer und Erinnerungen. Der Protagonist erlebt den Verlust seiner Mutter und später das stille Leiden seines Vaters, während er gleichzeitig mit Schuldgefühlen, Unsicherheit und der Frage nach dem Sinn des Lebens ringt. In einer Reihe von Bildern – vom Trauerzug über die Erinnerungen an die Geschichten seiner Mutter und ihre Lebensfreude trotz ihrer Krankheit bis hin zu Szenen aus seiner Kindheit – entfaltet Ivana Šojat eine kraftvolle, poetische und aufrichtige Erzählung. Sie spendet nicht Trost durch Pathos, sondern drückt aus, was es bedeutet, den Verlust eines geliebten Menschen zu verarbeiten, und lässt Erinnerungen an gemeinsam verbrachte Momente lebendig werden. Besonders eindrücklich sind die Beschreibungen der Intimität im Haus nach dem Tod der Mutter, des Vaters, der zusammenbricht, des Sohnes, der in seinen Träumen nach ihrer Stimme sucht, und der kleinen Details (der Duft von Lotion, das Geräusch von Schnaps, alte Fotografien), die plötzlich zu Trägern eines ganzen Lebens werden, während die Grenze zwischen Leben und Tod verschwimmt, fast unsichtbar wird. Der Roman schließt den Kreis von Trauer, Akzeptanz und dem Weiterleben, jedoch ohne die Illusion, der Schmerz werde verschwinden und die Farben verblassen. Er erinnert uns daran, wie zerbrechlich familiäre Beziehungen sein können und wie schwer es ist, die Last der Trennung zu tragen. In einer Zeit, in der Gefühle oft verborgen und unterdrückt werden, verleiht „Ich träumte von Schnee“ ihnen ihre Würde zurück, indem er Raum für Gespräche darüber schafft.
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