
Djela XVI: Kritike: Prikazi i polemike iz hrvatske i srpske književnosti i plastičnih umjetnosti (1905.–1909.)
Der sechzehnte Band der ersten Ausgabe der gesammelten Werke von Matoš vereint Literatur- und Kunstkritiken sowie Polemiken aus der Zeit von 1905 bis 1909 und bestätigt Matoš als einen der prominentesten Kritiker der kroatischen Moderne.
Der sechzehnte Band von Kritiker: Rezensionen und Kontroversen aus der kroatischen und serbischen Literatur und Bildenden Kunst (1905–1909) ist Teil der ersten Ausgabe der gesammelten Werke von Antun Gustav Matoš, die zwischen 1935 und 1940 in 17 Bänden im Verlag Binoza erschien. Diese Ausgabe stellt den ersten systematischen Versuch dar, Matoš’ literarisches Erbe zu erfassen und kritisch zu ordnen, und nimmt einen wichtigen Platz in der kroatischen Kultur- und Literaturgeschichte ein.
Der Band versammelt Matoš’ Literatur- und Kunstkritiken, Rezensionen und Streitschriften aus den Jahren 1905 bis 1909. Darin analysiert der Autor die Werke kroatischer und serbischer Schriftsteller, Maler und Bildhauer und bewertet sie nach hohen ästhetischen Kriterien im Lichte zeitgenössischer europäischer Kunstströmungen. Matoš’ Texte zeichnen sich durch Gelehrsamkeit, stilistische Raffinesse und argumentative Kritik aus und sind oft von Ironie, Witz und polemischer Schärfe geprägt. Er legt besonderes Augenmerk auf die Rolle der Kunst bei der Formung nationaler kultureller Identität und plädiert für Originalität, künstlerische Freiheit und hohe kreative Standards.
Der Band wurde von Julije Benešić herausgegeben, während Milan Matoš das schriftstellerische Erbe sammelte und aufbereitete, wodurch die Veröffentlichung der ersten vollständigen Ausgabe von Matoš’ Werken ermöglicht wurde. Diese Sammlung stellt eine wertvolle Quelle für die Erforschung der kroatischen Moderne, der Entwicklung der Literatur- und Kunstkritik sowie der kulturellen und künstlerischen Debatten zu Beginn des 20. Jahrhunderts dar und bestätigt Matoš als einen der bedeutendsten Ästhetiker und Kritiker seiner Zeit.
Angeboten wird ein Exemplar





