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Nebo i pakao
Jón Kalman Stefánssons „Himmel und Hölle“ ist ein Buch der Elemente, ein Roman über Wasser und Feuer, Luft und Erde, aber auch die Kräfte, die aufeinanderprallen und sie beruhigen – in einer spektakulären Landschaft, im Menschen.
Zu Beginn des XX. Jahrhundert ist das Leben in Island noch genauso hart und genauso schön wie am ersten Tag – es gibt Berge, eine Siedlung an der Küste, Fische und das wartende Meer. Da sind der Junge und sein Freund Barður, mehr als ungewöhnliche Fischer, die in einem offenen Boot aufs offene Meer aufbrechen und Miltons Verse im Kopf tragen, statt Wut und Vorsicht und Sehnsucht nach Kabeljau.
Wenn ein Wintersturm sie auf See erwischt, kehrt nur einer auf die Insel zurück und muss über den Berg und durch den Winter fliehen, auf der Suche nach Antworten und mit einem Buch in der Hand, denn das fünfte Element in Stefánssons Welt ist die Sprache und ihre Magie, ohne die es nichts gäbe – die Poesie.
Das Lob, das der prominenteste zeitgenössische isländische Schriftsteller Jón Kalman Stefánsson für den Roman „Himmel und Hölle“ erhielt, ist nicht übertrieben: Diese faszinierende Geschichte über Island und seine Vergangenheit ist eine zeitlose Odyssee, eine lyrische Meditation über Leben und Tod, über den Himmel und die Hölle, die wir in uns tragen.
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