
Hamlet
Die Tragödie um den dänischen Prinzen Hamlet, entstanden um 1600–1601, ist Shakespeares längstes und meistgespieltes Stück und eines der größten Werke der Weltliteratur.
Die Handlung beginnt auf den kalten Mauern von Schloss Helsingør. Der Geist des kürzlich verstorbenen Königs Hamlet erscheint seinem Sohn und enthüllt die schreckliche Wahrheit: Er wurde von seinem eigenen Bruder Claudius ermordet, der ihm im Schlaf Gift ins Ohr träufelte, die Witwe Gertrude heiratete und den Thron bestieg. Der Geist fordert Rache. Hamlet, ein philosophischer und melancholischer Student aus Wittenberg, schwört Rache, doch tiefe Zweifel und Fragen nach dem Sinn des Lebens lähmen ihn.
In den folgenden Akten täuscht Hamlet Wahnsinn vor, um seine Pläne zu verschleiern, weist Ophelia (die Tochter des Hofberaters Polonius) zurück, inszeniert ein „Theater im Theater“, um Claudius zur Kapitulation zu zwingen, tötet versehentlich Polonius, da er ihn für den König hält, wird nach England geschickt, um dort hingerichtet zu werden (überlebt aber einen Piratenangriff), während Ophelia, gebrochen vom Tod ihres Vaters und Hamlets Zurückweisung, dem Wahnsinn verfällt und ertrinkt.
Der Höhepunkt ist ein Duell am Hof: Laertes (Ophelias Bruder) und Hamlet kämpfen mit einem von Claudius zubereiteten vergifteten Schwert und vergiftetem Wein. Im Chaos sterben alle Hauptfiguren – Gertrude trinkt das Gift, das für ihren Sohn bestimmt war, Laertes wird von seinem eigenen Schwert verwundet, Claudius wird erstochen und gezwungen, das Gift zu trinken, und Hamlet stirbt in den Armen seines Freundes Horaz mit den Worten: „Der Rest ist Schweigen.“
Torbarinas Übersetzung aus dem Jahr 1956 (erste Auflage MH 1957, dritte Auflage 1979) gilt als die kanonische kroatische Übersetzung von Hamlet – präzise, rhythmisch, den Pentameter bewahrend und den Reichtum der Sprache bewahrend.
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