
Wir sind nur Menschen / Zerstörter Traum vom Ruhm / Auf nassen Straßen
Die drei Romane schildern gewöhnliche Menschen in entscheidenden Momenten: einen gescheiterten Schriftsteller, das Schicksal auf den nassen Straßen einer Großstadt und Charaktere, die zwischen Träumen, Liebe, Schuld und Realität hin- und hergerissen sind.
Der Band Wir sind nur Menschen / Zerstörer Traum vom Ruhm / Auf nassen Straßen vereint drei Kurzgeschichten von Heinz G. Konsalik, die seine Vorliebe für dramatische, emotional aufgeladene Erzählungen über Menschen offenbaren, die von den Umständen unter Druck gesetzt werden. Ihr gemeinsames Thema ist die Zerbrechlichkeit menschlicher Pläne: Liebe, Erfolg, Sicherheit und persönliche Würde geraten leicht ins Wanken, wenn die Figuren mit Ehrgeiz, Enttäuschung, falschen Entscheidungen oder gesellschaftlichem Druck konfrontiert werden.
Besonders hervorzuheben ist Zerstörer Traum vom Ruhm, die Geschichte von Frank Schuster, einem zuvor erfolglosen Schriftsteller, der endlich die Chance erhält, sein Werk verfilmen zu lassen. Für ihn ist dies die Verwirklichung eines lang ersehnten Erfolgs, doch der Eintritt in die Welt des Ruhms, des Geldes und der öffentlichen Anerkennung erweist sich als viel gefährlicher als erwartet. Der Traum vom Triumph wandelt sich allmählich in Versuchung, und die Frage des Erfolgs wird zur Frage nach dem Preis, den man für Anerkennung zahlt.
Auf nassen Straßen spielt im urbanen Umfeld von Duisburg in den frühen 1970er-Jahren. Die Atmosphäre der nassen Straßen suggeriert Unsicherheit, Angst und ein Leben am Rande des Alltags. Der Titel Wir sind nur Menschen bringt den Kern der Sammlung am deutlichsten zum Ausdruck: Menschen machen Fehler, stolpern, wollen mehr, als sie bewältigen können, und erkennen ihre Grenzen oft erst durch Niederlagen. Insgesamt vermittelt das Buch Konsaliks Sicht auf das Schicksal gewöhnlicher Menschen, deren Träume mit der Realität kollidieren.
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