
Wild Rescuers 2: Escape to the Mesa
Als Menschen ihren Lebensraum bedrohen, führt Stacy ein Wolfsrudel aus der Taiga an den Wüstenrand von Mesa. In einer ihr fremden Landschaft rettet sie Tiere, sucht nach einem sicheren Weg und entdeckt Hinweise auf ihre eigene Vergangenheit.
Wild Rescuers 2: Flucht auf die Mesa erzählt die Geschichte von Stacy weiter, einem Mädchen, das von Wölfen aufgezogen wurde und als Mitglied eines Wolfsrudels in der Taiga lebt. Als die Menschen in ihren Wald vordringen, erkennt Stacy, dass sie ihr Territorium nicht länger nur verteidigen kann – sie muss das Rudel auf die Flucht führen. Ihr Ziel ist die Mesa, ein trockenes und felsiges Gebiet, das sich völlig von dem kalten Wald unterscheidet, den sie gewohnt sind.
Die Haupthandlung des Romans begleitet diese Umsiedlung und Anpassung. Stacy ist nicht allein: Sie wird von einem Rudel intelligenter Polarwölfe begleitet, mit denen sie Entscheidungen trifft, nach Nahrung sucht und Gefahren ausweicht. Auf der Mesa erwarten sie konkrete Gefahren – Schluchten, Schlangen und Kojoten – aber auch die Herausforderung, sich in dem unbekannten Terrain zurechtzufinden. Stacy und die Wölfe müssen lernen, welche Pflanzen essbar sind, wo sie sich bewegen können und wie sie den Tieren helfen können, denen sie dort begegnen.
Das Buch ist in seinen Kernaussagen stärker und gehaltvoller: Es ist ein Roman über die erzwungene Flucht aus der Heimat, das Überleben in einer neuen Umgebung und die Verantwortung gegenüber der Gruppe. Neben dem Abenteuer in der Natur kommt eine persönliche Wendung hinzu: Während sie das Rudel durch eine gefährliche Landschaft führt, deckt Stacy alte Geheimnisse auf und fragt sich zunehmend, wer sie war, bevor sie von Wölfen aufgezogen wurde. So erweitert die Fortsetzung nicht nur die Welt der Reihe, sondern treibt auch die Geschichte ihrer Herkunft konkret voran.
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