
Zagor LU #259: Proročanstvo
In Concepción kündigt ein Prediger eine Katastrophe an und hetzt gegen den Gouverneur. Zagor schützt Verfolgte, während Angst und Gewalt die Stadt erfassen.
Proročanstvo führt Zagor und Chico nach Concepción in Chile. Unheilvolle Vorzeichen sorgen für wachsende Unruhe. Der Prediger Frate Tomas Nunez kündigt eine Katastrophe an und richtet den Zorn der Bevölkerung gegen den Gouverneur und die bestehende Ordnung.
Als seine Anhänger Andersdenkende verfolgen, greifen Zagor und Hauptmann Pastor ein. Die drohende Naturkatastrophe verbindet sich mit der Gewalt einer aufgehetzten Menge, während die Zukunft der Stadt immer bedrohlicher erscheint.
Burattini entwickelt Spannung zwischen Vorahnung und Handeln. Einige suchen in ungewöhnlichen Ereignissen die Bestätigung einer Prophezeiung, andere versuchen, unmittelbares Unrecht zu verhindern. Angst wird zum Machtinstrument. Zagors Schutz der Verfolgten bringt ihn mit Menschen in Konflikt, die sich für unfehlbar halten.
Das historische Umfeld verleiht dem Abenteuer gesellschaftliche Tiefe. Autorität, Verantwortung und Gewissen werden in einer verunsicherten Gemeinschaft auf die Probe gestellt. Sediolis Zeichnungen und Vernis Tuschearbeit verstärken die beklemmende Atmosphäre.
Die Handlung setzt Most nad ponorom fort. Anschließend folgen Sudnji dan und der Abschluss im ersten Teil von Pod južnim nebom.
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