
Duga
Drei Generationen der Familie Brangwen suchen im industrialisierten England nach Liebe und Identität. Ursula ringt darum, Nähe mit Freiheit und Selbstständigkeit zu verbinden.
Der Regenbogen begleitet drei Generationen der Familie Brangwen in den englischen Midlands. Aus einem eng mit der Landwirtschaft verbundenen Leben führt die Geschichte in eine Welt, die Industrie, Bildung und neue gesellschaftliche Beziehungen verändern. D. H. Lawrence untersucht dabei Liebe, körperliches Begehren und persönliche Freiheit.
Tom Brangwen heiratet die polnische Witwe Lydia Lensky, deren Vergangenheit ihm teilweise verschlossen bleibt. Ihre Tochter Anna und Will Brangwen führen eine Ehe voller Anziehung, Konflikte und Machtkämpfe. Auch große Nähe hebt die Fremdheit zwischen ihren inneren Welten nicht vollständig auf.
Im letzten Teil steht ihre Tochter Ursula im Mittelpunkt. Durch Ausbildung, Beruf und Beziehungen sucht sie einen eigenen Lebensweg. Ihre Liebe zu Anton Skrebensky stellt sie vor die Frage, ob eine Partnerschaft ihre Wünsche erfüllen kann, ohne ihre Unabhängigkeit einzuschränken.
Der Roman verbindet den Generationenwechsel mit weiblicher Selbstbestimmung, Religion und den Spannungen der Moderne. Eindringliche Naturbilder begleiten Menschen, die Verbundenheit suchen und zugleich ihr eigenes Wesen bewahren wollen. Der Regenbogen eröffnet am Ende die Hoffnung auf Erneuerung.
Angeboten wird ein Exemplar
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