Bogataš i siromah

Bogataš i siromah

Irwin Shaw

„Die Reichen und die Armen“ von Irwin Shaw ist ein Familienroman, der den Lebenswegen der drei Kinder der Familie Jordache folgt. Die Arbeit untersucht Erfolg, Misserfolg, soziale Unterschiede und das Streben nach Glück.

Der reiche Mann und der arme Mann ist eines der bekanntesten Werke des amerikanischen Schriftstellers Irwin Shaw. Der Roman erzählt eine umfangreiche Familiensaga, die das Leben der Familie Jordache über mehrere Jahrzehnte hinweg verfolgt – von der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu den gesellschaftlichen Umbrüchen, die die Vereinigten Staaten von Amerika in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts prägten. Anhand ihrer Schicksale beleuchtet der Autor Themen wie Erfolg, sozialen Aufstieg, familiäre Beziehungen, Ehrgeiz und die Suche nach persönlicher Erfüllung.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Brüder Rudolph und Thomas sowie ihre Schwester Gretchen. Obwohl sie in derselben Familie aufwachsen, unterscheiden sich ihre Charaktere und Lebensziele deutlich. Rudolph ist ehrgeizig, diszipliniert und auf geschäftlichen Erfolg fokussiert. Er glaubt, dass gesellschaftlicher Fortschritt durch harte Arbeit erreicht werden kann. Thomas hingegen ist rebellisch, impulsiv und neigt zu Konflikten mit Autoritätspersonen. Deshalb trifft er oft Entscheidungen, die ihn in Unsicherheit und Probleme stürzen. Gretchen versucht, ihren eigenen Weg in einer Gesellschaft zu finden, die Frauen oft mit Einschränkungen und Erwartungen konfrontiert.

Der Roman zeigt, wie unterschiedliche Lebensentscheidungen das Schicksal von Individuen prägen und wie sehr Erfolg oder Misserfolg vom familiären Umfeld, den sozialen Umständen und den persönlichen Eigenschaften beeinflusst werden. Durch vielschichtig gezeichnete Charaktere schildert Shaw die amerikanische Gesellschaft, geprägt von wirtschaftlichen Unterschieden, Konkurrenzdenken und dem Glauben an die Verwirklichung des amerikanischen Traums, aber auch von ihren verborgenen Schwächen.

Der besondere Wert des Romans liegt in der psychologischen Glaubwürdigkeit der Figuren und der detaillierten Darstellung ihrer Beziehungen zueinander. Die Autorin präsentiert Reichtum und Armut nicht nur als materielle Zustände, sondern auch als Symbole für unterschiedliche Lebenserfahrungen, Chancen und Werte.

Dank seiner dynamischen Handlung, der komplexen Charaktere und des breiten sozialen Kontextes zählt „Der reiche Mann und der arme Mann“ zu den meistgelesenen Werken der zeitgenössischen amerikanischen Literatur und bleibt eine eindringliche Geschichte über Familie, Ehrgeiz und das menschliche Schicksal.

Titel des Originals
Rich man, poor man
Übersetzung
Blanka Pečnik Kroflin
Editor
Zlatko Crnković
Illustrationen
Alfred Pal
Titelseite
Alfred Pal
Maße
19,5 x 12 cm
Seitenzahl
434
Verlag
Znanje, Zagreb, 1974.
 
Latein Schrift. Fester Einband mit Schutzumschlag.
Sprache: Kroatisch.

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