
Pobunjeni Meksiko
Das Buch Rebellisches Mexi des amerikanischen Journalisten und Revolutionssympathisanten John Reed bietet einen authentischen Bericht über die mexikanische Revolution (1910–1920), einen der wichtigsten sozialen und politischen Wendepunkte in Lateinamerika
In den Jahren 1913 und 1914 hielt sich Reed in Mexiko auf, wo er die Kämpfe der revolutionären Kräfte, insbesondere derjenigen unter der Führung von Pancho Villa, aus erster Hand verfolgte. Reed reist mit seinen Truppen und beschreibt die harten Bedingungen des Krieges, die Leidenschaft der Freiheitskämpfer und das Unrecht, das die Bauern unter dem Regime des Diktators Victoriano Huerta erlitten. Durch anschauliche und dramatische Beschreibungen von Schlachten, dem Alltag der Soldaten und der Atmosphäre an der Front zeichnet der Autor ein Bild eines Volkes im Kampf für Gerechtigkeit, Land und Freiheit.
Neben den politischen und militärischen Dimensionen hält Reed in dem Buch auch die kulturellen Aspekte Mexikos fest und spricht über die Bräuche, Lieder, Geschichten und die Mentalität der Revolutionäre. Sein Stil ist dynamisch, einer Reportage ähnlich und gleichzeitig von Emotionen und Sympathie für die Kämpfer für die Revolution geprägt.
Das Buch ist ein wertvolles historisches Zeugnis, aber auch eine spannende Lektüre, die ein Bild von der Leidenschaft und dem Chaos der Revolution zeichnet und bis heute eine wichtige Quelle für das Verständnis dieser Periode der mexikanischen Geschichte bleibt.
Angeboten wird ein Exemplar
- Spuren von Patina