
Kletva 1-2
Die Geschichte spielt im mittelalterlichen Zagreb und handelt vom Konflikt zwischen Liebe und grausamer Gerechtigkeit. Die Geschichte handelt von einem jungen Mädchen, Janja, dessen geliebter Jurko zu Unrecht verurteilt und hingerichtet wird, weil ihm die
Nach Jurkos Tod verhängt die verzweifelte Janja einen schrecklichen Fluch über die Stadt und ihre Bewohner. Ihre Worte hallen wie eine unheilvolle Prophezeiung wider, und Zagreb wird bald von Widrigkeiten heimgesucht – Pest und Hungersnot. Die Stadt wird zu einem Ort der Traurigkeit und des Schmerzes und die Menschen beginnen zu glauben, dass Janjas Fluch wirklich die Ursache ihres Leidens ist.
Mit der Zeit kommt die wahre Wahrheit über Jurkos Unschuld ans Licht, doch zu spät – das Böse ist bereits geschehen und das Schicksal der Stadt ist durch Janjas Fluch besiegelt. Die Geschichte stellt die Ohnmacht des Menschen angesichts der Ungerechtigkeit und der Mächte des Schicksals deutlich dar und warnt vor den katastrophalen Folgen übereilter Urteile und Grausamkeiten.
Šenoa beschwört gekonnt die düstere Atmosphäre des mittelalterlichen Zagreb herauf und nutzt eine reiche Sprache, um die Tragödie der unglücklichen Charaktere zu vermitteln. „Der Fluch“ ist ein klassisches Beispiel für Šenos Realismus, der von Volksglauben und moralischen Lehren durchdrungen ist und den Leser zum Nachdenken über Gerechtigkeit, Schuld und die Folgen menschlichen Handelns anregt.
Das Buch besteht aus zwei Bänden.
Angeboten wird ein Exemplar.

