
Ženski bullyng
Die verborgene Kultur der Aggression unter Mädchen
Das Schweigen über versteckte Aggression von Mädchen gegen Mädchen hat endlich ein Ende. Jetzt ist es an der Zeit, das Schweigen zu einem wichtigen Thema zu brechen – schreibt Rachel Simmons in der Einleitung zu ihrem Buch „Female Bullying“ – die versteckte Kultur der Aggression von Mädchen gegen Mädchen, in der Mobbing epidemisch, spezifisch und zerstörerisch ist. Diese Epidemie zeichnet sich nicht durch offene körperliche und verbale Übergriffe aus; die Aggression wird in nicht-körperliche, indirekte und verdeckte Formen kanalisiert. Mädchen nutzen Verleumdung, Ausgrenzung, Klatsch, abwertende Spitznamen und Manipulation, um ihren Opfern psychischen Schmerz zuzufügen. Oftmals verüben Mädchen ihre Angriffe innerhalb engmaschiger Freundschaftsnetzwerke, was ihre Aggression noch schwerer erkennbar macht und den Schaden für die Opfer nur noch verstärkt. In dieser Kultur der Aggression kämpfen Mädchen mit Körpersprache und raffinierten Beziehungen statt mit Fäusten oder Messern. In dieser Welt ist Freundschaft eine Waffe, und der Schmerz eines Ausrufs verblasst im Vergleich zu einem ganzen Tag Schweigen. Nichts ist zerstörerischer, als sich selbst den Rücken zu kehren. In einer verborgenen Kultur der Aggression wird Wut selten ausgesprochen, und jeder Schultag kann ein neues soziales Minenfeld sein, das sich ohne Vorwarnung wieder öffnet. In Konfliktsituationen wenden sich Mädchen gegeneinander mit einer Sprache und einer Gerechtigkeit, die nur sie verstehen. Hinter der Fassade weiblicher Intimität verbirgt sich ein im Verborgenen beschrittenes Terrain: geprägt von Angst und genährt von Schweigen.
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