
Pod prismotrom
Die Journalistin Sharon und der kleine Neil, dessen Vater nach dem brutalen Mord an seiner Frau verwitwet ist, werden vom wahren Mörder entführt, während ein Unschuldiger auf seine Hinrichtung wartet. Der Psychopath hält sie unter der Grand Central Statio
In ihrem Roman „Under Watch“ (1977) baut Mary Higgins Clark meisterhaft Spannung um die Geschichte eines zu Unrecht Verurteilten und des wahren Mörders auf, der noch immer sein Unwesen treibt. Steve Peterson versucht, zwei Jahre nach dem brutalen Mord an seiner Frau Nina vor den Augen seines Sohnes Neil ein neues Leben mit ihm aufzubauen. In ihr Leben tritt Sharon Martin, eine junge Journalistin, die gegen die Todesstrafe kämpft.
Während Sharon versucht, Ronald Thompson vor dem elektrischen Stuhl zu retten, ahnt sie nicht, dass er unschuldig ist. Der wahre Mörder ist Artie Taggart, ein Psychopath, der sich „Foxy“ nennt und noch eine Rechnung mit der Familie Peterson offen hat. Taggart entführt Sharon und den kleinen Neil und versteckt sie in den verlassenen Tunneln unter der Grand Central Station in New York.
Clark verwebt gekonnt drei Zeitebenen: den Wettlauf gegen die Zeit, um den Unschuldigen vor der Hinrichtung zu retten, die Suche nach dem Vermissten und den Kampf der Opfer ums Überleben. Der Roman beleuchtet die Themen Gerechtigkeit, Schuld und wie Traumata das Leben der Überlebenden prägen. Die Autorin zeigt ihr Markenzeichen – gewöhnliche Menschen in außergewöhnlichen, gefährlichen Situationen, in denen die psychische Spannung unerträgliche Ausmaße annimmt.
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