
O duhu otvorenosti: dimenzije misaonog nasleđa Radomira Konstantinovića
Die Sammlung ist ein wichtiger Beitrag zur Wiederbelebung des Denkens von Konstantinović im postjugoslawischen Raum und zeigt, dass seine Kritik am ländlichen Denken auch heute noch relevant ist, um gegenwärtige soziale und politische Pathologien zu verst
Die Aufsatzsammlung (Subotica: Stadtbibliothek; Sarajevo: Universitätsverlag – Magistrat Publishing, 2016) entstand aus den Beiträgen des Ersten Internationalen Runden Tisches zu Ehren von Radomir Konstantinović (1928–2011), der 2015 in Subotica stattfand und vom Rat zur Bewahrung des geistigen Erbes von Radomir Konstantinović und der Stadtbibliothek Subotica organisiert wurde.
Der Titel greift das zentrale Motiv von Konstantinovićs Denken auf – den „Geist der Offenheit“ im Gegensatz zum „Geist der Palanka“ (Verschlossenheit, Provinzialismus, nationalistischer Engstirnigkeit). Die Sammlung erkundet die Vielschichtigkeit seines Werks: philosophisch (Kritik am Kleinbürgertum, Totalitarismus, die Palanka-Mentalität), literarisch (Essays, Lyrik, „Philosophie der Palanka“, „Sein und Sprache“), ästhetisch und existentiell (Offenheit gegenüber dem Anderen, kritisches Denken, Antifaschismus, Antinationalismus).
Die Sammlung umfasst 19 Autoren aus dem ehemaligen Jugoslawien: Latinka Perović (eine Schlüsselrolle in der Förderung, hervorgehoben durch drei zentrale Beiträge), Bora Ćosić, Slavko Šantić, Milorad Belančić („Über den Geist der Offenheit“), Lino Veljak, Alpar Lošonac, Milo Babić, Aleksandra Đurić-Bosnić (Banalität als Rost der Gesellschaft) sowie weitere Autoren wie Nenad Rizvanović und Tomislav Brlek (in späteren Beiträgen).
Die Texte analysieren Konstantinovićs Erbe im Kontext aktueller Krisen: Nationalismus, Abschottung, Populismus und seine Bedeutung im Kampf gegen den die Gesellschaft untergrabenden „Geist der Palanka“. Die Universalität der Themen wird hervorgehoben: Offenheit als existenzielle und ethische Kategorie, Kritik an totalitären Denkmustern, die Bedeutung von Minderheitenmeinungen und die Kultur des Dialogs.
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