
Kuća ili Čovjek koji je kupovao čavle
„Das Haus“ ist ein Roman über den Alltag eines kleinen Mannes im späten sozialistischen Jugoslawien. Anhand des Schicksals von Daniel Beker und seiner Träume von der Rückkehr in seine Heimat zeichnet Bauer ein warmherziges, humorvolles und zugleich bitter
Daniel Beker, ein rätselhafter Mann, wird eher zufällig Lehrer an der jugoslawischen Ergänzungsschule in London. Obwohl ihn seine Schüler verehren, ist er in seinem Beruf nicht besonders gut, da von ihm Loyalität zum sozialistischen System erwartet wird. Naiv wie er ist, möchte er nur sein Bestes für seine Schüler geben und ahnt nicht, welche Folgen das haben kann. Seine Frau ist eine ehrgeizige und starke Frau, die von einer Karriere im Bankwesen träumt, während Daniel von einem eigenen Haus in der Nähe von Zagreb träumt. Sie unterstützt ihn in seinem Bestreben, in seine Heimat zurückzukehren, um ihm dabei nicht im Weg zu stehen.
Wir erkennen die Helden von Das Haus in unseren Eltern, Großeltern, in den Helden des Alltags, durch die sich die Geschichte bricht. Der Bau des Hauses, sehr realistisch beschrieben mit Intrigen und Verzögerungen, humorvollen Momenten, unfähigen Handwerkern und zahlreichen Vermittlern, kann weder vollendet noch gelingen, genauso wenig wie der Aufbau einer besseren Gesellschaft.
Ludwig Bauer hat in Das Haus oder Der Mann, der Nägel kaufte ein Fresko der letzten Jahrzehnte des Sozialismus gemalt. Der Roman erzählt von zwei Liebenden, die, getrieben von ihren Obsessionen – dem Haus oder der Karriere –, sich allmählich entfremden. Das Haus zeigt die Kehrseite des sozialistischen Systems, das angesichts seiner eigenen Ambitionen zusammenbricht, genau wie Daniel Beker. Doch vor allem ist Das Haus eine Geschichte über Menschen – ihre Güte und Naivität, ihre Gier und ihren Verrat, und darüber, ob wir einander jemals verstehen können.
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