
Kao divlja zver: Teškoće s ljudima i sa stvarima
Wie ein wildes Tier schafft er ängstliche, ironische und psychologisch dichte Prosa über den Konflikt des Einzelnen mit der Welt, den Menschen und sich selbst, an der Grenze zwischen Rebellion, Angst und Erschöpfung.
Wie ein wildes Tier: Probleme mit Menschen und Dingen ist ein Prosawerk von starker innerer Spannung, die sich in den Kapiteltiteln widerspiegelt, die bereits ein Klima der Angst, der Belagerung, des Einbruchs und der Unordnung andeuten. In einer Reihe von Kapiteln – von „Auge in Auge mit E.T.“ und „Fieber“ bis hin zu „Angst in den Knochen“, „Das zugemauerte Fenster“ und „Der Einbruch“ – entfaltet sich die Erzählung anhand einer Reihe intensiver psychologischer und symbolischer Situationen.
Im Zentrum dieses Werkes steht nicht nur ein „wildes Tier“ als Metapher für unbändige Kraft, sondern auch ein Mensch, der an die Grenzen seiner Belastbarkeit stößt. Danojlić schafft eine Atmosphäre der Angst, der Bedrohung und eines inneren Kampfes mit Kräften, die zugleich äußerlich und innerlich wirken. Titel wie „Die Tür mit den sieben Schlössern“, „Der Kopf gegen die Wand“ oder „Das zugemauerte Fenster“ beschwören Motive der Gefangenschaft, der Hindernisse und der Unmöglichkeit eines Auswegs herauf, während „Ein Pakt zwischen mittelmäßigen Geistern und einer nachgiebigen Macht“ zudem eine ironische, gesellschaftskritische Dimension andeutet.
Daher lässt sich das Buch sowohl als psychologisch dichte Prosa über Angst, Druck und Rebellion als auch als allegorisches Zeugnis einer Welt lesen, in der Freiheit und Identität ständig bedroht sind. Der Wert des Werkes liegt in seiner dichten Atmosphäre und den suggestiven Bildern, die eine beunruhigende und symbolisch kraftvolle Wirkung entfalten. Wie ein wildes Tier ist ein Buch, das den Leser nicht beruhigt, sondern ihn in die Welt des inneren Fiebers, der Angst und der Brüche des menschlichen Bewusstseins einführt.
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