
U službi zrelosti vjere i rasta osoba
Als Teil des Wortdienstes der Kirche steht die Katechese vor der seit langem bekannten Krise der christlichen Sprache in der heutigen Welt, vor der Krise der Botschaft der Kirche an die Menschen unserer Zeit.
Weitverbreitetes religiöses Desinteresse und praktischer Unglaube, die Identitätskrise vieler Gläubiger, die Krise der Einführung des Christentums und der Weitergabe des Glaubens an neue Generationen, die Glaubwürdigkeitskrise von Kirche und Christentum, die Kluft zwischen Glaube und Leben sowie der unzureichende Dialog zwischen Glaube und Kultur unserer Zeit sind deutliche Anzeichen dafür, dass das Christentum nicht nur für viele Menschen, sondern auch für viele Christen keine attraktive, überzeugende oder bedeutsame Realität mehr darstellt. Die Gründe hierfür sind vielfältig und liegen in den sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen der modernen Welt begründet, wie der Globalisierung und Pluralisierung der Gesellschaft, dem wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt, tiefgreifenden Veränderungen der Familie, der postmodernen Fragmentierung und der Fluidität der Identität sowie im veränderten Verhältnis des Menschen zu Glaube und Religion, das zu einer von vielen Wahlmöglichkeiten geworden ist, oft als flüchtige Erfahrung gelebt wird, auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten und weniger an Institutionen gebunden.
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