
Isus i nenasilje
Die Autorin interpretiert Jesu Aufruf zur Gewaltlosigkeit als einen aktiven, dritten Weg des Widerstands gegen Unterdrücker. Das Buch deckt Missverständnisse über Passivität auf und bietet ein eindrucksvolles Modell für den gewaltlosen Kampf für Gerechtig
„Jesus und die Gewaltlosigkeit: Der dritte Weg“ des Theologen und Aktivisten Walter Wink (2005 in kroatischer Übersetzung erschienen) zählt zu den einflussreichsten Werken des modernen christlichen Denkens über soziale Gerechtigkeit und gewaltlosen Widerstand. Der Autor stellt traditionelle Interpretationen der Bergpredigt Jesu infrage und zeigt, dass der Aufruf, „die andere Wange hinzuhalten“ oder „den Mantel zu geben und abzulegen“, niemals passive Unterwerfung unter Ungerechtigkeit oder Feigheit bedeutete, sondern vielmehr eine differenzierte und mutige Strategie des gewaltlosen Widerstands. Wink erklärt, dass Jesus einen „dritten Weg“ anbietet – eine Alternative, die zwei verhängnisvolle Entscheidungen vermeidet: gewaltsame Revolution (die lediglich die Methoden des Unterdrückers reproduziert) und passive Unterwerfung (die das System der Gefangenschaft aufrechterhält). Durch tiefgreifende historisch-kulturelle und biblische Analysen demonstriert der Autor, wie Jesu praktische Anweisungen die Vorherrschaft der Unterdrücker zerschlagen, Ungerechtigkeit aufdecken und den Unterdrückten ohne Gewaltanwendung ihre Menschenwürde zurückgeben. Das Buch ist in einem äußerst zugänglichen und fesselnden Stil verfasst und verbindet theologische Tiefe mit praktischer Anwendung in aktuellen sozialen und politischen Konflikten. Winks Werk bleibt ein unverzichtbares Handbuch für alle, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und ein wirksames christliches Engagement im Kampf gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit in der Welt einsetzen.
Angeboten wird ein Exemplar





