
Noćas bih hteo da te zovem draga
Eine Sammlung von Liebes- und Lyrikgedichten von Tomislav Rakočević, die von Sehnsucht, Nostalgie, Einsamkeit und dem emotionalen Streben nach Intimität kündet – durchdrungen von tiefer Melancholie und elegischen Tönen.
Der 1989 erschienene Gedichtband Noćas bih hteo da te zovem draga („Heute Nacht möchte ich dich ‚Meine Liebste‘ nennen“) von Tomislav Rakočević ist ein ausdrucksstarkes und intimes Werk der Liebeslyrik. Schon der Titel, der von Unmittelbarkeit und Sehnsucht durchdrungen ist, lenkt den Blick des Lesers auf das zentrale Motiv des gesamten Werks: unausgesprochene Gefühle, die Stille der Nacht und den Wunsch, eine zerbrochene emotionale Bindung wiederherzustellen. In seiner Lyrik schafft Rakočević eine unverwechselbare Atmosphäre nächtlicher Einsamkeit, in der sich Erinnerungen an eine vergangene Liebe mit einem gegenwärtigen Gefühl der Vergänglichkeit vermengen. Seine Verse sind melodisch, direkt und voller emotionaler Kraft – frei von unnötiger Dunkelheit –, wodurch sie mühelos eine Verbindung zum Leser herstellen. Die Gedichte erkunden den Raum zwischen Hoffnung und der Resignation angesichts des Verlusts, während die geliebte Frau zugleich als flüchtiger Schatten und als einziger Zufluchtsort in Momenten der Einsamkeit präsent ist. Diese Sammlung aus den späten 1980er Jahren bleibt ein bemerkenswertes Beispiel für eine eher klassische lyrische Sensibilität; sie spricht Liebhaber einer Dichtung an, die einen elegischen Ton, eine zugängliche Sprache und die aufrichtige Ergründung der tiefsten Winkel des menschlichen Herzens vereint.
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