
Čovjekovo traganje za smislom
Viktor Frankls bewegendes und zeitloses Werk gründet auf den Erfahrungen in den NS-Lagern und stellt die Logotherapie sowie die Lehre vor, dass der Mensch unter allen Umständen einen Sinn im Leben finden kann.
Das Meisterwerk Man's Search for Meaning (deutsch: … trotzdem Ja zum Leben sagen) des österreichischen Neurologen und Psychiaters Viktor E. Frankl zählt zu den einflussreichsten psychologischen und philosophischen Werken des 20. Jahrhunderts. Das Buch gliedert sich in zwei Teile: Der erste schildert die persönlichen und erschütternden Erlebnisse des Autors in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten, während der zweite die Grundlagen der Logotherapie darlegt – jener von Frankl begründeten „Dritten Wiener Schule“ der Psychotherapie. Im ersten Teil konzentriert sich der Autor nicht allein auf die Schrecken und die Folter; vielmehr analysiert er eingehend die psychische Verfassung der Gefangenen und stellt fest, dass jene, die die harten Bedingungen überlebten, meist über einen starken inneren Antrieb verfügten – sei es ein Ziel oder die Liebe zu einem Menschen –, der sie am Leben hielt. Die zentrale These des Buches besagt, dass einem Menschen alles genommen werden kann, außer der letzten der menschlichen Freiheiten: der Freiheit, die eigene Haltung zu den jeweiligen Lebensumständen zu wählen. Des Weiteren erläutert Frankl die Logotherapie (abgeleitet vom griechischen Wort Logos für „Sinn“), einen Ansatz, der den menschlichen „Willen zum Sinn“ als primäre Antriebskraft des Individuums hervorhebt. Das Werk ist eine Quelle tiefer Inspiration und erinnert den Leser daran, dass Leiden seine zerstörerische Kraft verliert, sobald wir ihm einen Sinn verleihen, und dass jeder Einzelne die Verantwortung trägt, seinen eigenen Lebenssinn zu finden.
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