
Imati ili biti?
Fromm unterscheidet zwei Lebensweisen: das „Haben“ – ausgerichtet auf Besitz und Kontrolle – und das „Sein“ – ausgerichtet auf Erfahrung, Liebe und Authentizität. Er plädiert für eine Hinwendung zum „Sein“, um wahres Glück zu erlangen.
In „Haben oder Sein?“ analysiert Erich Fromm den modernen Menschen, der den Sinn des Lebens verliert, weil er im „Haben“ gefangen ist – definiert durch Materialismus, Konsum und Besitzgier. Diese Lebensweise führt zu Entfremdung, Unsicherheit und dem Verlust authentischer Beziehungen. Demgegenüber steht das „Sein“, geprägt von Liebe, Kreativität, Teilen und der Präsenz im gegenwärtigen Moment. Fromm argumentiert, dass wahre Freiheit und wahres Glück nicht in der Anhäufung von Dingen zu finden sind, sondern in der Entfaltung des eigenen spirituellen und emotionalen Potenzials. Er kritisiert die kapitalistische Kultur, die Gier und Oberflächlichkeit fördert, und fordert einen globalen Bewusstseinswandel – einen Wandel von egoistischem Besitz hin zu einem mitfühlenden Leben. Das Werk ist ein Aufruf zu einer humaneren, bewussteren und nachhaltigeren Existenz.
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