Energetski bljesak (rave i dance)
Eine Reise durch Rave-Musik und Tanzkultur.
Wenn Rockmusik von Erfahrungen sprach – autobiografischen oder fiktionalen –, konstruierte Rave eine Erfahrung: Unter Umgehung der Interpretation wurde der Zuhörer in einen Strudel gesteigerter Empfindungen, abstrakter Emotionen und künstlicher Energie gestürzt. Rave-Musik stellt einen grundlegenden Bruch mit dem Rock dar, oder zumindest mit dem vorherrschenden (englischen) literarischen und sozialrealistischen Paradigma der Rockkritik, das sich auf Lied und Geschichte konzentriert. Bei Rave ging es von Anfang an um mehr als nur Musik und Drogen; Rave ist eine Matrix aus Lebensstil, ritualisiertem Verhalten und Glauben. Für den zufälligen Beobachter mag es wie ein verdrehter Kult erscheinen, aber für die Rave-Teilnehmer ist es wie eine Religion. In dieser aktualisierten und erweiterten Ausgabe von Energy Flash (ursprünglich 2008 veröffentlicht) hat Simon Reynolds den Grundtext des Buches von 1998 (das sich mit den grundlegenden Genres Techno und House befasste) nicht geändert, sondern nur ein paar Kapitel darüber hinzugefügt geschah später: der Aufstieg des Trance, die 2-Step-Garage-Explosion, das Retro-Elektro-Comeback der Achtziger und – in einem kurzen Überblick – die Krise und Konsolidierung der Tanzkultur und die Entstehung undefinierter Genres, wie Micro-House, Breakcore, Grime und Dubstep. In dieser Ausgabe – der ersten in kroatischer Sprache – wurde ein Kapitel über DJing und Remixing hinzugefügt. Wenn sich die Intonation des neuen Materials in Energy Flash weitgehend auf das Thema konzentriert, ist dennoch klar, dass der Autor dazu neigt, jede neue Entwicklung an der Anfangsphase des Raves aus den frühen Neunzigern zu messen.
Angeboten wird ein Exemplar