
Moj zagrebački rukopis
Milčec ist nach wie vor ungebrochen verliebt in die Stadt. Er erobert sie mit derselben jugendlichen Begeisterung. Die Belagerung Zagrebs hat niemanden klein gemacht. Die Stadt wächst, und der Eroberer bezwingt weiterhin das Uneroberbare.
So hat Milčec, indem er Zagreb durch die kunstvoll gesponnene Liebesgeschichte erzählt, ein bis dato unbekanntes, reich an Lebensfakten, konkreten Ereignissen, Zeichen der Zeit und Menschen geschaffen – Menschen, die noch leben oder im kollektiven Gedächtnis fortleben, oder nur in der Erinnerung des Autors. Seine bekenntnishafte Prosa ist eine meisterhafte Mischung aus journalistischer und literarischer Schärfe. Milčec ist gleichermaßen vertraut, ungezwungen und nahbar, ob er nun über große oder kleine Themen spricht. Tatsächlich ist für ihn jedes Thema von großer Bedeutung. Der Zauber dieses Buches liegt in der zweifachen Perspektive, durch die der Autor sich selbst und Zagreb beobachtet, erlebt und lebt. Wir begleiten den schelmischen jungen Milčec auf seinem Weg zum Mann des 21. Jahrhunderts (deshalb nennen wir ihn, in Anspielung auf seine Nutzung von Internet und E-Mail, nun Imejlčec). Dieses halbe Jahrhundert, das wir in Händen halten, schließt jede Eindimensionalität aus: Zusammen mit der Stadt und dem Autor erlebt nun auch der Leser die Wandlung der Zeitströme im unerschöpflichen, faszinierenden Rätsel des magnetischen und magischen Zagrebs. Wovon der immer noch unsterblich verliebte Zvonimir Milčec sagen würde: Nur die Frauen Zagrebs sind schöner!
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