
Sabrana djela A. P. Čehova #9: Tri sestre i druge drame
Da das Theaterstück „Drei Schwestern“ in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geschrieben wurde, trägt es zu Recht bestimmte Motive und eine Atmosphäre in sich, die die meisten literarischen Werke dieser Zeit durchziehen.
Der Mensch ist in dieser Zeit passiver, hinterfragt seine Existenz und kämpft nicht mehr nur gegen äußere, sondern auch gegen innere Kräfte – gegen sich selbst. Dies spiegelt sich in den langen, inhaltsleeren Monologen der Hauptfiguren wider. Das Drama nimmt in dieser Zeit ein neues Gesicht an: Seine äußere Form verändert sich, seine psychologische Interpretation vertieft sich, und der Bühnenraum wandelt sich. Das Fundament des Dramas jener Zeit ist der Kampf in jeder Hinsicht; Wahrheit und Gerechtigkeit stehen im Konflikt miteinander, ebenso wie der Mensch mit seinem Schicksal und seinen Träumen, das Individuum mit der Gesellschaft.
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