
Feminist: roman iz nedavne prošlosti
Ein Gesellschaftsroman mit einer These, der einer jungen, intelligenten Frau folgt, die in der konservativen Gesellschaft der 1920er Jahre für Bildung, Unabhängigkeit und Gleichberechtigung kämpft und sich für die Emanzipation der Frauen und ihre finanzie
Velimir Deželić Sohn (1888–1976), kroatischer Schriftsteller, Dramatiker, Soziologe und Politiker, Sohn des bekannten Lexikografen Velimir Deželić Senior. Er veröffentlichte zahlreiche Romane, Theaterstücke und Sachbücher, oft mit sozialer und katholischer Ausrichtung.
Das Werk gehört zur Prosa der Zwischenkriegszeit und verfolgt eine klare soziale These. Die Handlung spielt im damaligen bürgerlichen und intellektuellen Milieu Kroatiens, wo der Autor den Kampf der Frau um Emanzipation anhand der Figur einer intelligenten, ehrgeizigen jungen Frau schildert. Die Protagonistin strebt nach Bildung, beruflicher Unabhängigkeit und Gleichberechtigung mit den Männern und wendet sich gegen patriarchale Normen, Vorurteile und die wirtschaftliche Abhängigkeit von der Ehe.
Deželić setzt sich für das Frauenwahlrecht, Bildung und Berufstätigkeit von Frauen ein und betont die intellektuelle Gleichstellung der Geschlechter. Der Roman kritisiert die traditionelle Gesellschaft, in der Frauen auf die Rolle der Ehefrau und Mutter beschränkt sind, und plädiert für ein Frauenbild, das sich durch Wissen und Arbeit erfüllt. Es geht nicht um radikalen Feminismus „in Hosen“, sondern um ein gemäßigtes, gesellschaftliches Engagement für die Würde und Unabhängigkeit der Frau.
Kritiker werten das Werk als einen Roman mit einer These – lebendig und warmherzig, aber mitunter schematisch, mit einer betonten ideologischen Botschaft auf Kosten der tiefgründigen psychologischen Entwicklung der Figuren. Trotzdem ist er kulturell bedeutsam, da er die damaligen Debatten über Feminismus, die Frauenbewegung und die Modernisierung der kroatischen Gesellschaft in der Zwischenkriegszeit widerspiegelt.
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