
Krist, sakramenat susreta s Bogom
Ein theologisches Standardwerk über die Sakramente als lebendige Begegnungen mit Gott. Schillebeeckx stellt Jesus Christus als Opferlamm dar und die Kirche und die Sakramente als Fortsetzung seiner Gegenwart in der Geschichte.
„Christus, Sakrament der Begegnung mit Gott“ (ursprünglich Christus, sacrament van de Godontmoeting) ist eines der einflussreichsten und wichtigsten theologischen Werke des 20. Jahrhunderts. Es stammt von Edward Schillebeeckx, einem belgischen Dominikaner und einem der führenden Theologen des Zweiten Vatikanischen Konzils. Das Buch bewirkte einen tiefgreifenden Wandel in der Sakramententheologie, indem es den Schwerpunkt von einem juristisch-scholastischen Verständnis der Sakramente hin zu einem personalistischen und existenziellen Verständnis verlagerte.
Die zentrale These des Autors lautet, dass die Sakramente nicht bloß Rituale oder Kanäle der Gnade sind, sondern persönliche, lebendige Begegnungen des Menschen mit Gott. Schillebeeckx entwickelt die Vorstellung, dass Jesus Christus selbst das „Ursakrament“ ist – das sichtbare Zeichen und die Gegenwart des unsichtbaren Gottes in der Menschheitsgeschichte. Darüber hinaus ist die Kirche das grundlegende Sakrament Christi, während die sieben einzelnen Sakramente konkrete, sichtbare Akte sind, in denen der auferstandene Christus im Heiligen Geist dem Menschen in den entscheidenden Momenten seines Lebens begegnet.
Diese Studie, verfasst mit außergewöhnlicher theologischer Tiefe und Präzision, vereint patristische Tradition, neutestamentliche Exegese und zeitgenössische Phänomenologie. Das Buch ist Pflichtlektüre für Theologen, Studierende und alle, die ihr Verständnis des sakramentalen Lebens vertiefen und den Glauben als lebendigen Dialog und persönliche Beziehung zu Gott erfahren möchten.
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