
Carevi ne umiru u postelji
Eine faszinierende historische Studie des niederländischen Altphilologen Fik Meijer untersucht das Schicksal römischer Kaiser und zeigt, dass die meisten von ihnen eines gewaltsamen Todes auf dem Schlachtfeld oder durch ein Attentat starben.
In seiner fesselnden und umfassenden historischen Studie „Kaiser sterben nicht im Bett“ analysiert der angesehene niederländische Altphilologe und Historiker Fik Meijer das Leben und den gewaltsamen Tod der Herrscher des Römischen Reiches. Der Buchtitel spiegelt die bittere Wahrheit über die römischen Kaiser wider: Von den 82 Kaisern, die von Augustus bis zum Untergang des Reiches regierten, starben nur wenige eines natürlichen Todes im Bett. Die meisten kamen durch Intrigen, Bürgerkriege, Attentate der Prätorianergarde oder unter Hochverratsvorwürfen ums Leben.
Mit außergewöhnlichem Erzähltalent und gestützt auf antike Quellen führt Meijer den Leser durch die Intrigen römischer Paläste, Militärlager und blutigen Machtkämpfe. Der Autor bietet nicht nur eine Chronik der Attentate und Morde, sondern analysiert auch tiefgründig das politische System und die Umstände, die die absolute Macht zu einer äußerst gefährlichen und kurzlebigen Berufung machten. Das Buch entmystifiziert den römischen Kaiserhof auf zugängliche, spannende und journalistisch ansprechende Weise und bietet einen klaren Einblick in die Mechanismen antiker Politik.
Dieses Werk ist eine unverzichtbare und äußerst unterhaltsame Lektüre für alle Liebhaber antiker Geschichte, Archäologie, politischer Intrigen und erstklassiger historischer Berichterstattung und lässt sich in einem Zug durchlesen.
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