
Josip, sin Davidov
Dieser historisch-religiöse Roman schildert das Leben des heiligen Josef – seine Demut, seinen Glauben und seine Rolle als Beschützer Jesu und Marias – und gewährt einen tiefgründigen und bewegenden Einblick in seinen stillen, aber entscheidenden Gehorsam
„Joseph, Sohn Davids“ ist ein bekannter historisch-religiöser Roman der deutschen Schriftstellerin Henriette Brey, der die Lebensgeschichte des heiligen Josef – des Verlobten der seligen Jungfrau Maria und Beschützers Jesu Christi – auf inspirierende und zu Herzen gehende Weise erzählt. In diesem Werk haucht die Autorin den knappen Berichten des Neuen Testaments Leben ein, indem sie den historischen Kontext jener Zeit mit einer tiefgründigen spirituellen und psychologischen Charakterzeichnung verbindet. Die Erzählung folgt Josefs Lebensweg von seiner Jugend über die Verlobung mit Maria und die schweren Prüfungen, denen er sich stellen musste – etwa als er von ihrer Empfängnis erfuhr –, bis hin zur Flucht nach Ägypten und dem bescheidenen Familienleben in Nazareth. Brey schildert Josef nicht bloß als gerechte biblische Gestalt, sondern als lebendigen Menschen aus Fleisch und Blut – aufrecht, arbeitsam und von stillen Tugenden geprägt –, der mit eigenen Zweifeln, Ängsten und der enormen Verantwortung ringt, die Heilige Familie zu beschützen. Der Roman zeichnet sich durch außerordentlich anschauliche Schilderungen der Traditionen, Bräuche und Landschaften des alten Israel sowie durch eine warme familiäre Atmosphäre aus. Durch die einfühlsame Darstellung von Josefs Innenleben hebt die Autorin Werte wie Glauben, Gehorsam gegenüber dem göttlichen Willen, Aufopferungsbereitschaft und Demut hervor. „Joseph, Sohn Davids“ ist ein zeitloses und bewegendes Werk, das dem Leser eine der wichtigsten, wenngleich oft übersehenen Gestalten des Christentums näherbringt.
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