
Odabrana djela 2: Financijer
Der Roman erzählt den Aufstieg von Frank Cowperwood, einem ehrgeizigen Geschäftsmann, der dank seiner Intelligenz, seines Mutes und seiner Risikobereitschaft trotz zahlreicher Hindernisse ein Finanzimperium aufbaut.
Der Finanzier ist der erste Roman der berühmten Trilogie der Begierde von Theodore Dreiser und eines der bedeutendsten Werke des amerikanischen Realismus. Inspiriert vom Leben des realen Finanziers Charles T. Yerkes, bietet der Roman eine fesselnde Schilderung der Welt des Geldes, der Macht und der geschäftlichen Ambitionen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Die Hauptfigur Frank Algernon Cowperwood zeigt schon früh ein außergewöhnliches Talent für Finanzen. Seine Fähigkeit, Chancen zu erkennen, seine Risikobereitschaft und sein starker Ehrgeiz führen ihn zu großem geschäftlichem Erfolg, aber auch in Konflikt mit gesellschaftlichen Normen, der Politik und seinen eigenen moralischen Überzeugungen.
Dreiser zeichnet Cowperwood nicht als klassischen Helden oder Schurken. Stattdessen erschafft er eine vielschichtige Figur, deren Handeln vom Streben nach Erfolg, persönlicher Freiheit und stetigem Fortschritt geprägt ist. Anhand seiner Lebensgeschichte untersucht der Autor das Verhältnis von Kapital, gesellschaftlicher Macht, Ethik und menschlicher Natur.
Der Roman besticht durch seine detaillierte Schilderung der Finanzwelt, der politischen Einflüsse und der sozialen Umbrüche während der rasanten Industrialisierung der Vereinigten Staaten. Gleichzeitig zeichnet er das psychologisch überzeugende Porträt eines Mannes, der seine eigenen Ambitionen über gesellschaftliche Erwartungen stellt.
Der Finanzier ist ein Klassiker, der Leser historischer Romane, Gesellschaftsdramen und Geschichten über den Aufstieg eines Einzelnen in der Geschäftswelt begeistern wird. Dreisers sachlicher Stil und seine realistische Darstellung machen dieses Werk auch heute noch relevant.
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