
Cenzura u hrvatskom novinstvu 1945.–1990.
Die Studie untersucht Zensur in der kroatischen Presse von 1945 bis 1990: politische Kontrolle, Publikationsverbote, Druck auf Journalisten und Meinungsfreiheit.
Josip Grbeljas Cenzura u hrvatskom novinstvu 1945.–1990. untersucht das Verhältnis von politischer Macht, Journalismus und öffentlicher Meinungsäußerung im sozialistischen Kroatien. Zensur erscheint dabei als System zur Begrenzung des öffentlichen Wortes, das auch weniger sichtbare Formen der Kontrolle über Zeitungsinhalte umfasst.
Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den Grenzen des Erlaubten, dem Einfluss politischer Vorgaben auf redaktionelle Entscheidungen und den Folgen für den journalistischen Beruf. Verbote und unmittelbare Eingriffe werden mit Formen des Drucks verbunden, die Selbstzensur begünstigen und bereits vor der Veröffentlichung wirken.
Grbelja ordnet das Thema historisch ein und berücksichtigt auch frühere Einschränkungen literarischer und journalistischer Äußerungen. Dadurch eröffnet sich ein Blick auf Kontinuitäten und Veränderungen im Verhältnis zwischen Staatsmacht und Öffentlichkeit sowie auf die Verantwortung von Redakteuren und Journalisten unter politischen Vorgaben.
Das Buch verbindet Mediengeschichte mit Politik- und Kulturgeschichte. Quellen und Literaturverzeichnis bieten Ansatzpunkte für weitere Forschungen. Es richtet sich an Studierende, Medienhistoriker und Leser, die sich dafür interessieren, wie Öffentlichkeit entsteht und welche Inhalte unveröffentlicht bleiben.
Jedan primerak je u ponudi





