
Pjesme iz UNICEF-sveske
Emina Kovačević (geb. 1995 in Jablanica, aufgewachsen in Mostar) debütierte mit dem Gedichtband „Gedichte aus einem UNICEF-Notizbuch“. Der Titel spielt auf das blaue UNICEF-Notizbuch aus ihrer Kindheit an – ein Symbol für humanitäre Hilfe, die Nachkriegsz
Die Gedichte sind lyrische Fragmente des Nachkriegsbosnien und -herzegowina, gesehen durch die Augen eines Kindes, das in Trümmern, Minen, Trauma und Wiederaufbau aufwuchs. Kovačević setzt sich mit originellem poetischem Humor gegen Krieg, Verlust und Trauma ein – klar, spöttisch-witzig, manchmal kindlich naiv, aber tiefgründig reif. Die Gedichte sind kurz, leicht lesbar, einprägsam, frei von Bitterkeit und Verzweiflung; sie fesseln durch Leichtigkeit, Ironie und subtile Traurigkeit. Ihr Vorbild ist Branko Ćopić – dessen kindliche, volkstümliche, satirische Herangehensweise an ernste Themen.
Die Sammlung zeichnet das Porträt eines Kindes/einer jungen Frau, die Klarheit und Humor als Waffe gegen den Schmerz einsetzt: vom ersten Brief in einem UNICEF-Notizbuch bis zum perfekten Lebenskreis in der Nachkriegszeit. Kritiker heben die faszinierende Leichtigkeit, Originalität und heilende Kraft des Humors hervor. Das Buch ist eine wichtige Stimme der jungen Generation, die den Krieg als Kindheit erlebte – nicht pathetisch, sondern humorvoll und heilsam.
Angeboten wird ein Exemplar





