
Manhattan Transfer
Verflochtene Lebenswege von Journalisten, Schauspielern, Arbeitern und Einwanderern zeigen das frühe New York: eine Stadt, in der Ehrgeiz und Geld auf Einsamkeit und Enttäuschung treffen.
Manhattan Transfer entwirft ein Panorama New Yorks vom späten 19. Jahrhundert bis in die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg. John Dos Passos verknüpft Begegnungen, Beziehungen, Karrieren und Niederlagen verschiedener Menschen zu einem Porträt der rastlos wachsenden Großstadt.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem der Journalist Jimmy Herf und die Schauspielerin Ellen Thatcher. Ihre Lebenswege zeigen unterschiedliche Einstellungen zu Erfolg und gesellschaftlicher Anerkennung. Einwanderer, Geschäftsleute, Anwälte und Arbeiter suchen ebenfalls einen Neubeginn. Geld und Ansehen eröffnen Möglichkeiten, schaffen jedoch nicht zwangsläufig Nähe oder Zufriedenheit.
Montage, wechselnde Schauplätze und zahlreiche Stimmen vermitteln den Rhythmus der Straßen, des Verkehrs und der Gespräche. An die Stelle einer durchgehenden Handlung tritt ein Geflecht paralleler Geschichten, deren verbindende Kraft die Stadt selbst ist.
Dos Passos untersucht soziale Unterschiede, Konsumwünsche und den Anpassungsdruck einer vom Wettbewerb geprägten Gesellschaft. Der modernistische Klassiker erzählt von der Anziehungskraft New Yorks und der Gefahr, sich darin zu verlieren. Das Versprechen des amerikanischen Traums trifft auf Erfahrungen von Entfremdung und Enttäuschung.
Jedan primerak je u ponudi





