
Predgovor za nekoliko nenapisanih romana i dnevnik tog predgovora
Ristićs Buch vereint Vorwort, Tagebuch und Poetik zu einem hybriden Text über ungeschriebene Romane. Es ist ein bedeutendes Werk der surrealistischen Tradition und als seltene antiquarische Ausgabe begehrt. Ein Nachdruck der Ausgabe von 1935.
Vorwort zu einigen ungeschriebenen Romanen und das Tagebuch jenes Vorworts von Marko Ristić ist ein eigenständiges Werk an der Grenze zwischen Essay, Tagebuch und Fiktion. Anstelle vollendeter Romane bietet das Buch Spuren davon: Ideen, Stimmungen, Motive und Fragmente, die zu Prosawerken hätten werden können, aber im Raum des Möglichen verblieben. Gerade in dieser Unvollständigkeit liegt seine Stärke.
Ristić präsentiert Literatur hier nicht als fertiges Produkt, sondern als einen Prozess des Entstehens, des Zögerns und der Selbstreflexion. Das Vorwort wächst über seine übliche Funktion hinaus und wird zu einem eigenständigen Werk, die Tagebucheinträge offenbaren die innere Dynamik des Schreibens. So nimmt das Buch einen wichtigen Platz in Ristićs Œuvre und im weiteren Kontext der surrealistischen und avantgardistischen Poetik ein.
Insgesamt ist es ein Werk, das nicht durch Spektakel, sondern durch intellektuelle Einzigartigkeit besticht. Sein Wert liegt darin, dass es aus dem Ungeschriebenen ein Thema macht, aus Fragmenten ein Ganzes formt und aus literarischer Unvollständigkeit eine kraftvolle Form der Poetik des Autors schafft.
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