
Sto pedeset godina od dolaska Jakova Ignjatovića u Dalj (1863.-2013.)
Bericht über die internationale wissenschaftliche Konferenz, die 2013 in Dalj anlässlich des 150. Jahrestages der Ankunft des serbischen realistischen Schriftstellers Jakov Ignjatović (1822–1889) in Dalj stattfand.
Ignjatović, der als „serbischer Balzac“ bekannt ist, verbrachte 16 Jahre in Dalj (1863–1879) – die fruchtbarste Zeit seines Schaffens. Dort entstanden seine Hauptwerke: die Romane „Der ewige Bräutigam“, „Die fremde Welt“, „Dreißig Jahre aus dem Leben des Milan Narandžić“ und „Vasa Rešpekt“ sowie Kurzgeschichten und Feuilletons. Dalj wurde zu seiner literarischen Heimat – ein Ort, an dem er Motive aus dem Leben der Donauregion, den Bauern- und Bürgerklassen, den sozialen Gegensätzen und den Volksbräuchen schöpfte.
Der Sammelband vereint Arbeiten von Literaturhistorikern, Forschern und Experten (u. a. Dušan Ivanić) zu Ignjatovićs Leben und Werk in Dalj: Analysen des Romans, des Einflusses der Umgebung auf den Realismus, der Sprache, sozialer Themen sowie der Verbindungen zur Vojvodina und zu Serbien. Das Buch behandelt auch Themen wie das kulturelle Erbe von Dalj, die serbische Literatur in Slawonien und die Bedeutung Ignjatovićs für die regionale und nationale Kultur.
Es leistet einen wichtigen Beitrag zur Wiederbelebung des Andenkens an Ignjatović im kroatischen Donauraum – ein dokumentarisches und wissenschaftliches Denkmal für den Schriftsteller, der Dalj im 19. Jahrhundert zu einem literarischen Zentrum machte. Herausgegeben von Đorđe Nešić, dem Leiter des Zentrums, verknüpft das Buch lokales Erbe mit aktueller Forschung.
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