
Hrvatska autobiografska proza : Rasprave, predavanja, interpretacije
Dieses Lehrbuch bietet einen prägnanten Rahmen für Vorlesungen über kroatische autobiografische Prosa.
In drei größeren Kapiteln (Diskussionen, Vorträge, Interpretationen) bemühte sich Helena Sablić Tomić um eine vereinfachte Nachverfolgung der Veränderungen in der autobiografischen Prosa auf der Ebene von Ausdruck und Inhalt von der Romantik bis zur Gegenwart. Dies geschah durch synthetische narratologische und poetische Analysen autobiografischer Texte einer literarischen Epoche, durch die Darstellung der gattungstypischen Besonderheiten autobiografischer Prosa sowie durch skizzenhafte Interpretationen von Büchern in der Ich-Form, die im Mittelpunkt ihres Interesses standen. Dabei widmete sie der Darstellung der Persönlichkeit des autobiografischen Subjekts im öffentlichen und privaten Bereich besondere Aufmerksamkeit und berücksichtigte dabei den Zeitgeist der Entstehungszeit der Autobiografie. Ausgehend von neuen Erkenntnissen über den Charakter autobiografischer Kreativität – von Ljudevit Gaj bis Igor Mandić – und anhand von rund zwanzig wissenschaftlichen Betrachtungen identifiziert Helena Sablić Tomić in ihrem neuen Manuskript stilistische Periodisierungstendenzen und betont dabei, dass es keine „reinen“ Begriffe gibt. Nachdem sie die Beziehungen zwischen den Periodisierungsbegriffen präzise herausgearbeitet und den politisch-historischen und kulturellen Kontext beschrieben hat, entwickelt sie in ihren Essays eine klare Diskussion über die Spezifik des Genres und die Sichtweise des Autors auf das Leben anderer.
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