
Zatočenici
Mira Gavranas Roman behandelt das Thema des individuellen Freiheitsverlusts in einer totalitären Gesellschaft. Die Handlung spielt in einem fiktiven Land und erinnert an das Orwellsche Jahr 1984, ein Symbol für Unterdrückung und Überwachung.
Die Hauptfigur ist ein junger Intellektueller, der aufgrund seiner Ansichten und seines kritischen Denkens in Konflikt mit den Machthabern gerät. Er wird ohne fairen Prozess verhaftet und inhaftiert. Im Gefängnis wird er psychischen und physischen Prüfungen, Verhören und Umerziehungsversuchen ausgesetzt. Die Machthaber versuchen, seine Persönlichkeit zu brechen, ihn zum Verrat an seinen Überzeugungen zu zwingen und ihn zu einem Geständnis für ein Verbrechen zu zwingen, das er nicht begangen hat. Während seiner Haftzeit begegnet er anderen Gefangenen, die ebenfalls Opfer des Regimes sind. Anhand ihrer Schicksale schildert der Autor die Angst, das Misstrauen und die Einsamkeit, die in einer Gesellschaft unter ständiger Überwachung herrschen. Trotz des Drucks leistet die Hauptfigur innerlich Widerstand gegen das System und bewahrt seine Würde und seinen Glauben an die Freiheit. Der Roman thematisiert die Bedeutung der Gedankenfreiheit, den Mut des Einzelnen und die Gefahren totalitärer Regime. Die Botschaft des Werkes lautet: Wahrheit und Freiheit lassen sich selbst unter schwierigsten Umständen nicht vollständig zerstören.
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