
Nježni ratnik
Ein klassischer historischer Liebesroman von Julie Garwood, der für seine starke Heldin und die typische Garwood-Romantik gelobt wird. Es ist eines ihrer frühen Werke, vor Reihen wie „Lairds' Fiancées“ oder „Highlands“.
Die Geschichte spielt im feudalen England nach der Eroberung durch Wilhelm den Eroberer (11. Jahrhundert). Die Hauptfigur Elizabeth Montwright überlebt nur knapp ein Massaker, bei dem ihre gesamte Familie und ihre Bediensteten auf der Burg getötet werden. Sie und ihr kleiner Bruder Thomas sind die einzigen Überlebenden. Von zu Hause verbannt, schwört Elizabeth Rache. Als Bäuerin verkleidet kehrt sie zur Burg zurück und bittet ihren neuen Herrn um Hilfe – den mächtigen Baron Geoffrey Berkley (in manchen Versionen auch Geoffrey Belam genannt), den Günstling des Königs und einen Krieger, der die Invasoren besiegt hat.
Geoffrey ist herrisch, arrogant und an Gehorsam gewöhnt, doch Elizabeths Mut, Schönheit und ihr Kampfgeist ziehen ihn in ihren Bann. Er weist ihre Racheforderungen zurück, verspricht ihr aber Schutz – unter der Bedingung, dass sie seine Frau wird. Zwischen ihnen entwickelt sich eine leidenschaftliche, konfliktreiche Beziehung: Elizabeth wehrt sich gegen seine Herrschaft und versucht, ihre Unabhängigkeit zu bewahren, während Geoffrey nach und nach ihre Zärtlichkeit hinter ihrer Kriegermentalität entdeckt. Der Roman gipfelt in einem Kampf um Gerechtigkeit, Liebe und die Heimkehr.
Garwood verwebt meisterhaft Abenteuer, Rache, Leidenschaft und Humor – typisch für ihren frühen Stil. Die Charaktere sind stark: Elizabeth ist eine „sanfte Kriegerin“ – eine mutige und entschlossene Frau in einer patriarchalischen Welt; Geoffrey ist ein klassischer Alpha-Krieger, der sich durch die Liebe wandelt. Das Buch ist voller romantischer Szenen, mittelalterlicher Atmosphäre (Turniere, Gerichte, Schlachten) und emotionaler Tiefe.
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