
Crtice iz slavonske povijesti s osobitim obzirom na prošlost županija: Križevačke, Virovitičke, Požeške, Cisdravske baranjske, Vukovske i Srijemske, te Kr. i slob. grada Osijeka u srednjem i novom vijeku
In seinem Hauptwerk aus dem Jahr 1910 gibt Josip Bösendorfer einen Überblick über die Geschichte Slawoniens mit Schwerpunkt auf der Vergangenheit der Komitate (Križevci, Virovitica, Požega, Baranja, Vukovo, Srijem) und der Stadt Osijek im Mittelalter und
„Skizzen aus der slawonischen Geschichte mit besonderem Bezug auf die Vergangenheit der Gespanschaften Križevci, Virovitica, Požega, Cisdravska Baranja, Vukovska und Srijem sowie der christlichen und slawischen Stadt Osijek im Mittelalter und in der Neuzeit“ ist ein Klassiker der kroatischen Geschichtsschreibung, der 1910 in Osijek von Josip Bösendorfer (1876–1957) veröffentlicht wurde. Bösendorfer war ein bedeutender slawonischer Historiker, Gymnasiallehrer, Direktor des Osijeker Museums und langjähriger Forscher der regionalen Geschichte.
Das Buch bietet einen systematischen Überblick über die Geschichte Slawoniens vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert, mit besonderem Fokus auf die Verwaltungs-, Politik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der einzelnen slawonischen Gespanschaften. Bösendorfers Werk stützt sich auf Archivmaterial (ungarisch-kroatische, österreichische und lokale Quellen), analysiert und korrigiert frühere Arbeiten (insbesondere jene des ungarischen Historikers D. Csánki) kritisch und ergänzt sie um zahlreiche neue Daten und Dokumente.
Besonderes Augenmerk liegt auf:
den Komitaten Križevci, Virovitica und Požega – ihrer territorialen Entwicklung, ihren Adelsfamilien und mittelalterlichen Institutionen.
Baranja, Vukovar und Srijem – Gebiete in Ostslawonien und Srijem, die türkischen Eroberungen, Kriegen und späterer Rekolonisierung ausgesetzt waren.
Osijek – seiner Entwicklung von einer mittelalterlichen Siedlung über eine Festung zur königlichen und freien Stadt im Jahr 1809.
Das Werk behandelt Themen wie Feudalverhältnisse, Agrarverhältnisse, kirchliche Institutionen, den Einfluss der Osmanen und Habsburger, die Militärgrenze und den Modernisierungsprozess im 18. und 19. Jahrhundert. Der Stil ist wissenschaftlich fundiert und zugleich allgemeinverständlich – klar, gut belegt, faktenreich und dennoch für ein breites Publikum zugänglich.
Die „Skizzen“ gelten seit Langem als Standardwerk für die Erforschung der slawonischen Geschichte und wurden mehrfach neu aufgelegt (z. B. 1994). Auch heute noch sind sie eine unverzichtbare Quelle für alle, die sich für die Regionalgeschichte Ostkroatiens interessieren. Mit diesem Werk legte Bösendorfer den Grundstein für die moderne slawonische Geschichtsschreibung.
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