
Quo Vadis?
Rom zur Zeit Kaiser Neros. Der junge Patrizier Marcus Vinicius verliebt sich in die Christin Lygia. Inmitten der Christenverfolgung und des Großen Brandes von Rom wird ihre Liebe zum Symbol für Glauben, Opferbereitschaft und Erlösung.
Quo Vadis? (1896) ist ein Meisterwerk des polnischen Nobelpreisträgers Henryk Sienkiewicz und einer der berühmtesten historischen Romane der Weltliteratur. Der Titel stammt aus der Legende der Begegnung des Apostels Petrus mit Jesus Christus vor den Toren Roms und der Frage: „Quo vadis, Domine?“ („Wohin gehst du, Herr?“).
Die Handlung spielt im Rom der 60er Jahre n. Chr., zur Zeit Kaiser Neros. Der junge und ehrgeizige römische Patrizier Marcus Vinicius verliebt sich in die schöne, aber christliche Lygia. Diese Liebe verändert sein ganzes Leben. Durch Vinicius’ Augen taucht der Leser in die luxuriöse, dekadente und grausame Welt des neroschen Roms ein – in Orgien, Gladiatorenkämpfe, Intrigen und grenzenlose Tyrannei.
Sienkiewicz stellt meisterhaft zwei Welten gegenüber: das heidnische Rom, erfüllt von Macht, Gewalt und moralischem Verfall, und die frühe christliche Gemeinde – bescheiden, rein und bereit zum Martyrium. Große Gestalten wie der Apostel Petrus, der heilige Paulus, der grausame Tigellinus und der wahnsinnige Nero erwachen auf den Seiten des Romans zum Leben.
Der Roman ist reich an spektakulären Szenen: dem Brand Roms, der Christenverfolgung, Kämpfen in der Arena, aber auch an tiefgründigen spirituellen und Liebesdramen. Sienkiewicz verfasste das Werk mit außergewöhnlicher Gelehrsamkeit, nutzte historische Quellen (Tacitus, Sueton) und schuf zugleich eine spannende, emotionale und zutiefst religiöse Geschichte.
Quo Vadis? war Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts ein Weltbestseller, wurde in Dutzende von Sprachen übersetzt und mehrfach verfilmt (die bekannteste Version stammt von 1951 mit Robert Taylor und Deborah Kerr).
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