
Igra staklenih perli
In ferner Zukunft, in der Provinz Castalia, erreicht Joseph Knecht, der Meister des Glasperlenspiels, den Höhepunkt seines intellektuellen und spirituellen Lebens. Doch der Konflikt zwischen reinem Geist und der realen Welt führt ihn zu einer schicksalhaf
Das Glasperlenspiel (1943) ist Hermann Hesses Meisterwerk und sein letzter großer Roman, für den er 1946 den Nobelpreis für Literatur erhielt.
Die Handlung spielt in einer imaginären Zukunft, in der spirituellen Eliteprovinz Castalia, wo sich die klügsten Köpfe dem Glasperlenspiel widmen – der höchsten Synthese aller Künste, Wissenschaften, Philosophie und Spiritualität. Das Spiel ist zugleich Meditation, Musik und die universelle Sprache des Wissens. Im Zentrum der Geschichte steht Joseph Knecht, ein brillanter Spieler, der zum Meister des Spiels (Magister Ludi) aufsteigt.
Anhand von Knechts Leben ergründet Hesse tiefgründige, zeitlose Themen: das Verhältnis von Geist und Leben, Intellekt und Gefühl, Rückzug aus der Welt und Verantwortung ihr gegenüber. Der Roman ist reich an philosophischen Reflexionen, subtiler Ironie und einer tiefgründigen humanistischen Botschaft. Neben der Haupthandlung enthält das Buch auch Knechts postum verfasste Schriften – drei Biografien, die das Bild seiner inneren Suche weiter vertiefen.
Das Glasperlenspiel gilt als einer der bedeutendsten europäischen Romane des 20. Jahrhunderts. Es ist ein intellektuell anspruchsvolles, aber überaus lohnendes Werk – besinnlich, weise und tiefgründig. Hier, auf dem Höhepunkt seines Schaffens, stellt Hesse die Frage: Kann der Mensch nur in der Welt des Geistes leben oder ist er verpflichtet, in die reale, unvollkommene Welt zurückzukehren?
Das Buch wird insbesondere Liebhaber philosophischer Romane, Bewunderer Hesses (Siddhartha, Steppenwolf, Narziss und Chrysostomus) und alle, die eine tiefgründige, reflektierende Lektüre suchen, die man langsam und wiederholt liest, begeistern.
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