
Studengora
Während des amerikanischen Bürgerkriegs begibt sich der verwundete Soldat Inman auf eine gefahrvolle Heimreise zu seiner geliebten Ada. Ihre Schicksale verflechten sich in einer Geschichte von Liebe, Verlust und Überleben.
Studengora ist ein Roman von Charles Frazier, der während des Amerikanischen Bürgerkriegs spielt. Die Geschichte erzählt vom Schicksal von Inman, einem Soldaten der Konföderierten, und Ada Monroe, einer jungen Frau, die auf einem abgelegenen Anwesen namens Studengora in North Carolina lebt.
Nach Jahren auf dem Schlachtfeld und schweren Verwundungen beschließt Inman, die Armee zu verlassen und nach Hause zurückzukehren. Vor ihm liegt eine lange und gefährliche Reise durch ein vom Krieg zerrissenes Land. Unterwegs begegnet er verschiedenen Menschen, wird Zeuge von Gewalt, Armut und Menschlichkeit und hinterfragt seine eigenen Überzeugungen und den Sinn des Krieges.
Ada ist nach dem Tod ihres Vaters allein. Unerfahren in der Landwirtschaft, steht sie vor schwierigen Lebensumständen. Mit der Hilfe der starken und findigen Ruby Thewes lernt sie nach und nach, das Land zu bewirtschaften und sich um das Anwesen zu kümmern. Ihre Freundschaft wird zum Schlüssel für ihr Überleben und ihre persönliche Entwicklung.
Der Roman verwebt gekonnt historische Ereignisse mit einer berührenden Geschichte über Liebe, Hoffnung und Durchhaltevermögen. Durch detailreiche Naturbeschreibungen und fesselnde Charaktere schildert die Autorin die Auswirkungen des Krieges auf Einzelpersonen und Gemeinschaften. Studengora ist zugleich ein Roman über Krieg, Liebe und Abenteuer, der die Sehnsucht nach Heimat, die menschliche Widerstandsfähigkeit und die Suche nach Frieden in einer von Gewalt geprägten Welt thematisiert. Das Werk wurde vielfach ausgezeichnet und gilt als moderner Klassiker der amerikanischen Literatur.
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