
Memoari
Die umfangreichen Memoiren des ehemaligen US-Außenministers. Kissinger analysiert detailliert die Schlüsselereignisse des Kalten Krieges, die geheimen Verhandlungen, die Öffnung gegenüber China und die politische Doktrin der Realpolitik in den USA.
Henry A. Kissingers „Memoiren“ (1981 in kroatischer Übersetzung erschienen, Originalausgabe in den USA: „The White House Years“) zählen zu den bedeutendsten und einflussreichsten politischen und diplomatischen Zeugnissen des 20. Jahrhunderts. Als Nationaler Sicherheitsberater und Außenminister unter Präsident Richard Nixon dokumentiert Kissinger die turbulente Zeit der Weltgeschichte von 1969 bis 1973 aus erster Hand und enthüllt, wie die wichtigsten Entscheidungen an der Spitze der amerikanischen Macht getroffen wurden. Das Buch analysiert eingehend die Neuausrichtung der amerikanischen Außenpolitik inmitten des Kalten Krieges, geleitet von den Prinzipien der Realpolitik. Kissinger beschreibt detailliert seine geheimen diplomatischen Missionen, die zur historischen Öffnung der USA gegenüber China, zu den Verhandlungen über Rüstungsreduzierung mit der Sowjetunion (Entspannung), zu komplexen Ausstiegsstrategien aus dem Vietnamkrieg sowie zu geopolitischen Turbulenzen im Nahen Osten und in Südasien führten. Neben der Chronologie der Ereignisse bietet der Autor auch aufschlussreiche psychologische Porträts der führenden Persönlichkeiten jener Zeit, darunter Nixon, Mao Zedong, Zhou Enlai und Leonid Breschnew. In einer außergewöhnlich analytischen, überzeugenden und stilistisch raffinierten Sprache verfasst, gewähren diese Memoiren wertvolle Einblicke in die Mechanismen globaler Macht und geheimer Diplomatie. Das Werk ist nach wie vor Pflichtlektüre für Historiker, Politikwissenschaftler und alle, die sich für Zeitgeschichte und internationale Beziehungen interessieren.
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