
Komunistički pokret u Gorskom kotaru i Hrvatskom Primorju 1919.-1929.
Eine Regionalstudie zur kommunistischen Bewegung im Gorski kotar und im kroatischen Küstenland von 1919 bis 1929, zwischen Arbeiterorganisation und politischen Konflikten.
Mihael Sobolevskis Komunistički pokret u Gorskom kotaru i Hrvatskom primorju 1919.–1929. behandelt die regionale Geschichte kommunistischer und gewerkschaftlicher Organisierung im Jahrzehnt nach dem Ersten Weltkrieg. Der geografisch begrenzte Zugang erschließt übergreifende Entwicklungen anhand örtlicher Verhältnisse und regionaler Besonderheiten.
Die untersuchte Zeit ist durch Staatsgründung, gesellschaftliche Spannungen, das Erstarken der kommunistischen Bewegung und das Verbot ihrer legalen Tätigkeit geprägt. Dieser Rahmen eröffnet Fragen nach politischer Mobilisierung, Verbindungen zur Arbeiterschaft und organisatorischen Anpassungen unter staatlicher Überwachung und Repression.
Gorski kotar und das kroatische Küstenland erscheinen als Teil einer umfassenderen politischen Geschichte, zugleich aber als Räume eigener sozialer Beziehungen und lokaler Initiativen. Die regionale Perspektive verdeutlicht, wie politische Ideen in konkreten Gemeinschaften wirksam werden und örtliche Ereignisse größere Entwicklungen mitgestalten.
Die Studie richtet sich an Forschende zur Zwischenkriegszeit, Geschichtsstudierende und regionalgeschichtlich Interessierte. Zugleich ist sie ein Beispiel der in den 1980er-Jahren veröffentlichten Geschichtsschreibung zur kommunistischen Bewegung, das sich mit neueren Untersuchungen und Deutungen vergleichen lässt.
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