
Sabrna dela 18: Tvorac grada
„The Maker of the City“ (1945) war der erste Roman, den Pearl S. Buck unter dem Pseudonym John Sedges veröffentlichte. Sie versuchte sich an einer Geschichte über den amerikanischen Westen, ohne die Erwartungen, die mit ihren chinesischen Werken verbunden
Die Handlung folgt Jonathan Goodliffe, einem stillen, beharrlichen und visionären Engländer, der sich in den 1860er Jahren in der Prärie von Kansas niederlässt. Während die meisten Siedler von schnellem Reichtum, Cowboy-Abenteuern oder dem Weiterziehen in den Westen träumen, bleibt Jonathan in der kleinen Siedlung Median und widmet sein Leben dem Aufbau einer richtigen Stadt.
Als erster Lehrer errichtet er eine Schule (zunächst in einer Lehmhütte) und führt Ordnung, Gerechtigkeit und gemeinsame Werte ein. Langsam, Schritt für Schritt, baut er Schulen, Kirchen, Geschäfte und Institutionen – er wird zu einem wahren Stadtbauer. Der Roman begleitet die Jahrzehnte seines Lebens: Ehe, Familie, Höhen und Tiefen, Konflikte mit der Natur, Spekulanten und der menschlichen Natur.
Das Buch ist eine epische und zugleich intime Chronik der Entstehung des amerikanischen Mittleren Westens – ohne den romantischen Wilden Westen, Cowboys und Revolverhelden. Im Mittelpunkt stehen stille, beharrliche Arbeit, Visionen und das Opfer des Einzelnen für die Gemeinschaft. Buck zeigt hier, dass er die amerikanische Seele ebenso gut versteht wie die chinesische: Es geht um den Traum von einer besseren Gesellschaft, den Preis des Fortschritts und darum, was es bedeutet, aus dem Nichts etwas Dauerhaftes zu schaffen.
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