
Sabrana dela 11: Obećanje
„Das Versprechen“ (1943) ist die direkte Fortsetzung des Romans „Drachensaat“. Die Geschichte spielt während des Zweiten Weltkriegs, hauptsächlich in Burma im Jahr 1942, als die Japaner durch Asien vorrücken.
Der alte Ling Tan glaubt noch immer an das Versprechen der Alliierten: Wenn die Chinesen den Briten helfen, erhalten sie Waffen und Flugzeuge zur Verteidigung ihres Landes. Sein Sohn Lao San (Sheng), ein tapferer Guerillakämpfer, führt eine chinesische Einheit nach Burma, um die belagerten britischen Truppen zu befreien.
Doch statt Dankbarkeit begegnen die Chinesen Rassismus und Arroganz. Die Burmesen hassen sie für ihre Hilfe für die Kolonialherren, und die Briten behandeln sie wie minderwertige Helfer – wie „Verbrauchsgut“. Die versprochene Hilfe bleibt aus, chinesische Soldaten sterben in sinnlosen Kämpfen, und das Bündnis verwandelt sich in einen bitteren Verrat.
Neben dem Leid des Krieges, dem Hunger und dem Rückzug durch den Dschungel wird Shengs Liebe zur starken Mayla und das Schicksal von Ling Tans jüngster Tochter Panxiao verfolgt.
Der Roman ist eine scharfe Kritik am westlichen Kolonialismus, Rassismus und den falschen Versprechungen der Alliierten an Asien. Es ist kürzer, dynamischer und politisch bitterer als Buckas frühere Werke, wobei der Schwerpunkt auf Desillusionierung und den menschlichen Kosten des Krieges liegt.
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