
Dnevnik dviju zaljubljenih žena
Juliette und Marianne, zwei Frauen mit unterschiedlichen Charakteren und Lebenseinstellungen, enthüllen in ihren Tagebüchern ihre Liebesbeziehungen, Ehen, Enttäuschungen und ihre Suche nach Unabhängigkeit und persönlichem Glück. Mit einem Nachwort von Pre
Der Roman Tagebuch zweier verliebter Frauen von Benoîte und Flore Groult schildert das Leben und die Gefühle zweier Frauen – Juliette und Marianne –, die in persönlichen Aufzeichnungen über Liebe, Ehe, Leidenschaft und die Stellung der Frau in der Gesellschaft sprechen. Der Roman ist als Austausch von Tagebucheinträgen gestaltet, in denen jede der Protagonistinnen ihre Gedanken, Zweifel und Erfahrungen zum Ausdruck bringt.
Juliette ist sensibler, romantischer und neigt dazu, die Liebe zu idealisieren. Sie glaubt an eine tiefe emotionale Bindung, wird aber von Enttäuschungen und den gesellschaftlichen Erwartungen eingeschränkt. Marianne hingegen ist unabhängiger, vernünftiger und hinterfragt die traditionelle Rolle der Frau kritisch. Sie kämpft für ihr Recht auf Selbstbestimmung, Freiheit und ein Leben jenseits vorgegebener Regeln.
Durch ihre Beziehungen zu Männern zeigen die Autorinnen die verschiedenen Facetten der Liebe: Verliebtheit, Eifersucht, Untreue, Sehnsucht, Leid und das Bedürfnis nach Verständnis. Gleichzeitig thematisieren sie Fragen der weiblichen Identität, der Gleichberechtigung und des Rechts der Frau, über ihr eigenes Schicksal zu bestimmen.
Der Roman ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch eine Schilderung des Wandels im Denken der Frauen im 20. Jahrhundert. Benoîte und Flora Groult geben einen tiefen Einblick in die Innenwelt ihrer Heldinnen und zeigen, dass wahres Glück nicht allein aus der Liebe zu einem anderen Menschen erwächst, sondern auch aus der Akzeptanz der eigenen Persönlichkeit und Freiheit.
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