
Okus krvi
Der Vietnamveteran John Rambo wird in einer Kleinstadt wegen Landstreicherei verhaftet. Traumatisiert vom Krieg, flieht er aus der Haft in die Berge und löst eine brutale Jagd aus. Sheriff Teasle verfolgt ihn besessen, während der Konflikt zu einem persön
In seinem Roman „First Blood“ (1972) entwirft David Morrell ein packendes psychologisches Drama über den Konflikt zwischen zwei Kriegern: John Rambo, einem Vietnamveteranen mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS), und Wilfred Teasle, einem Sheriff, der im Koreakrieg gedient hat. Als Teasle versucht, den Vagabunden Rambo aus seiner Kleinstadt Madison zu vertreiben, löst er eine Kettenreaktion aus, die in einem ausgewachsenen Krieg gipfelt.
Rambo, ein ehemaliger Elitesoldat der Green Berets, ist durch seine Gefangenschaft in Vietnam traumatisiert. Als er in einem örtlichen Gefängnis brutal behandelt wird, erlebt er Flashbacks und flieht in die Berge oberhalb der Stadt. Was als einfache Verfolgungsjagd beginnt, entwickelt sich zu einem tödlichen Kampf der Willen zwischen zwei unnachgiebigen Kriegern.
Teasle ist besessen davon, Rambo zu fassen und ignoriert die Bitten von Rambos ehemaligem Kommandanten, Colonel Trautman. Während auf beiden Seiten Tote fallen, werden die Nationalgarde und die Staatspolizei in den Konflikt hineingezogen. Rambo setzt all seine Überlebens- und Guerillafähigkeiten ein, um die Jagd zu überstehen.
Morrell zeichnet beide nicht als durchweg Helden oder Schurken – beide sind gebrochene Menschen, gefangen in einem Teufelskreis der Gewalt, aus dem sie keinen Ausweg finden. Der Roman thematisiert Krieg, Trauma, Stolz und die Spirale der Gewalt, die Gewalt erzeugt, und gipfelt in einem tragischen Ende, das die wahren Kosten des Krieges offenbart.
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