
Sabrana djela VIII: Omerpaša Latas
Ivo Andrićs Roman „Omer Pascha Latas“ wurde 1954 geschrieben und ist eine historisch-psychologische Erzählung, die auf dem Leben einer echten historischen Persönlichkeit basiert: Omer Pascha Latas, der im 19. Jahrhundert ein osmanischer General und Staats
Der Roman untersucht Themen wie Macht, Autorität und die Feinheiten des menschlichen Daseins im Umgang mit politischen und sozialen Kämpfen.
Omer Pasha Latas wird als komplexer Charakter dargestellt, ein Mann voller Paradoxien: eine rücksichtslose und ehrgeizige Figur, die im Osmanischen Reich zu Berühmtheit gelangte, aber mit tiefen inneren Kämpfen konfrontiert war. Der Roman befasst sich mit seinem persönlichen und politischen Leben und untersucht die Spannungen zwischen seiner Pflicht und seinen Emotionen. Er ist sowohl ein Anführer der Armee als auch ein Mann, der sich im Kampf zwischen seinen Ambitionen und den durch seine Umgebung und Selbstzweifel auferlegten Einschränkungen befindet.
Die Arbeit kann als Reflexion über die Natur von Macht, Identität und die moralischen Kompromisse gesehen werden, die Einzelpersonen bei der Verfolgung persönlicher und politischer Ziele häufig eingehen. Andrićs Schreiben in diesem Roman berührt den komplexen historischen Kontext des Osmanischen Reiches auf dem Balkan und erforscht universelle menschliche Erfahrungen von Konflikten und Selbstprüfung.
Ivo Andrić ist vor allem für seine anderen Werke bekannt, insbesondere „Auf der Drina-Brücke“, für die er 1961 den Nobelpreis für Literatur erhielt, aber auch Omer Pasha Latas gilt als wichtiger Teil seines literarischen Erbes.
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