
Sabrana djela XII: Ex Ponto, Nemiri, lirika
Andrićs frühe Werke, Prosagedichte, poetische Notizen und Texte wurden in diesem Band veröffentlicht. Jeder dieser Titel hat ein bestimmtes Thema und einen bestimmten Stil, der Andrićs inneren Zustand und seine philosophischen Überlegungen widerspiegelt.
„Ex Ponto“ wurde von der Literaturkritik mit Aufmerksamkeit und Verständnis aufgenommen und bezeichnete das Werk als „ungewöhnliches Buch“, in dem „der Dichter mit seiner Seele spricht“. In rhythmischer Prosa verfasst, waren diese lyrischen Notizen aus dem Exil Ausdruck der tiefen Enttäuschung eines jungen Mannes, der sich am Ende des Zweiten Weltkriegs die Frage nach dem Sinn seiner eigenen Existenz stellte. Doch der Wunsch des Autors nach Selbstverleugnung verwandelte sich bald in eine entschlossene kreative Haltung: sich zu verschließen und in seinem Werk nur „Verständnis und Mitgefühl für alles menschliche Elend“ zu bewahren. Nach „Ex Ponto“ kündigte er sich in „Nemirim“ (1920) erneut als Lyriker an, in denen jedoch bereits begonnen wurde, den lyrischen Ausdruck durch die Erzählung zu verdrängen.
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