
Smokva
Jadran, ein ehemaliger Basketballspieler, versucht gemeinsam mit Anja, seine Ehe zu retten, in der alles ideal erscheint: eine schöne Wohnung, Ausgehen, ein Sohn, den sie lieben... doch unter der Oberfläche brodelt Unzufriedenheit.
Nach dem Tod seines Großvaters reist Jadran nach Momjan, in dessen Haus, das seine Familie so sehr geprägt hat. Dort versucht er, die Fäden seines unsteten Lebens zusammenzufügen, seinen Vater Safet zu verstehen, der 1992 verschwand, ihn verließ und nach Bosnien ging, seine Mutter Vesna und seinen Großvater Aleksandar und dessen Büchersucht. Von Ljubljana über Momjan in Istrien bis hin zur Bosanska Otoka findet der Protagonist Jadran Teile seiner Familiengeschichte und lernt dabei vor allem sich selbst besser kennen. Goran Vojnović, einer der beliebtesten zeitgenössischen slowenischen Schriftsteller, erzählt in seinem Roman „Smokva“ die Geschichte dreier Generationen einer Familie und damit eine berührende Geschichte dreier großer Lieben in drei unglücklichen Ehen. „Smokva“ ist ein Roman über die Suche nach den Grenzen der eigenen Freiheit, über die Selbstaufopferung für andere, über die Überwindung des Egoismus, aber auch über die großen Momente, die uns widerfahren, ohne dass wir es bemerken. Die Feige ist voller starker, aber unterdrückter Gefühle, und aus der saftigen, überreifen Frucht des Mittelmeers, die aus allen Nähten platzt, sickert eine Familiensaga hervor, die die Geschichte eines jeden sein könnte, in der Schicksale, Lieben, unerfüllte Wünsche und die harte Realität unseres Lebens verschmelzen.
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